Stress · Psychosomatik · chronische Schmerzen

Psychotherapie bei Stress, Psychosomatik und chronischen Schmerzen in Göttingen

Anhaltender Stress, körperliche Beschwerden und chronische Schmerzen können den Alltag erheblich einschränken. In meiner Privatpraxis in Göttingen unterstütze ich Erwachsene dabei, Zusammenhänge zu verstehen und wieder mehr Handlungsspielraum zu gewinnen.

Körperliche Beschwerden werden dabei weder bagatellisiert noch vorschnell psychologisch erklärt. Entscheidend ist eine sorgfältige Betrachtung körperlicher, psychischer und sozialer Faktoren.

Wenn Belastung körperlich spürbar wird

Stress, Sorgen, Schlafprobleme und anhaltende Überforderung können beeinflussen, wie Beschwerden erlebt werden und wie stark sie den Alltag einengen.

Psychosomatisch bedeutet nicht eingebildet. Neue, starke oder unklare Beschwerden sollten zugleich ärztlich abgeklärt werden. Eine fertige Diagnose müssen Sie vor dem Erstgespräch nicht haben.

Typische Beschwerden und Belastungen

  • innere Anspannung, Nervosität oder Reizbarkeit
  • Erschöpfung und reduzierte Belastbarkeit
  • Schlafprobleme, Grübeln oder dauerhafte Wachsamkeit
  • häufiges Beobachten körperlicher Reaktionen
  • chronische Schmerzen und Alltagseinschränkungen
  • Wechsel zwischen Schonung und Selbstüberforderung

Drei mögliche Behandlungsschwerpunkte

Die Themen können sich überschneiden. Entscheidend ist, was bei Ihnen im Vordergrund steht und wodurch die Beschwerden beeinflusst werden.

Anhaltender Stress

Hohe Anforderungen und fehlende Erholung können zu Anspannung, Schlafproblemen und Erschöpfung beitragen.

Psychosomatische Beschwerden

Körperliche Beschwerden können durch biologische, psychische und soziale Faktoren gemeinsam beeinflusst werden.

Chronische Schmerzen

Psychotherapie kann helfen, Aktivität, Stimmung und Lebensqualität weniger vollständig vom Schmerz bestimmen zu lassen.

Nicht jede Erschöpfung ist psychisch bedingt und nicht jede körperliche Beschwerde psychosomatisch. Eine sorgfältige Einordnung gehört deshalb zum Beginn der Behandlung.

Wie Verhaltenstherapie helfen kann

Gemeinsam klären wir, wie Belastungen, Körperreaktionen, Gedanken und Verhaltensweisen zusammenwirken. Vorhandene medizinische Befunde werden dabei berücksichtigt.

Je nach Anliegen kann es darum gehen, Aktivität und Erholung besser auszubalancieren, Grübeln oder Körperbeobachtung zu reduzieren und ungünstige Schon- oder Überforderungsmuster zu verändern.

Verhaltenstherapie in meiner Praxis: Arbeitsweise und Ablauf

So kann die Behandlung aussehen

  1. Beschwerden einordnen Belastungen, Verlauf und vorhandene Befunde betrachten.
  2. Zusammenhänge erkennen Stressoren, Körperreaktionen und Verhalten verbinden.
  3. Belastung besser steuern Aktivität, Erholung und Anforderungen neu abstimmen.
  4. Veränderungen stabilisieren Hilfreiche Strategien im Alltag festigen.

Woran Fortschritt erkennbar wird

Gerade bei chronischen Beschwerden muss Fortschritt nicht sofortige Beschwerdefreiheit bedeuten.

Aktivität und Erholung passen besser zur eigenen Belastbarkeit.
Körperliche Reaktionen lösen weniger Grübeln und Alarm aus.
Schwierige Tage führen seltener zu vollständigem Rückzug.
Wichtige Aufgaben und Aktivitäten werden wieder zugänglicher.

Begleitende Beschwerden

Wenn gleichzeitig Ängste und anhaltende Anspannung oder depressive Beschwerden und Erschöpfung bestehen, werden diese Zusammenhänge in der Behandlungsplanung berücksichtigt.

Erstgespräch anfragen

Wenn Stress, körperliche Beschwerden oder chronische Schmerzen Ihren Alltag spürbar beeinträchtigen, können wir klären, ob eine ambulante Psychotherapie zu Ihrem Anliegen passt.

Ablauf und Kosten

Informationen zu Privatbehandlung, Kostenträgern und Abrechnung finden Sie unter Ablauf und Kosten.

Grenzen und Notfälle

Die Praxis bietet keine akute Notfallversorgung. Bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung wenden Sie sich bitte an den Rettungsdienst unter 112 oder an die nächste psychiatrische Notaufnahme.