Meine Arbeitsweise

Verhaltenstherapie in Göttingen

Verhaltenstherapie beginnt nicht mit einer fertigen Technik. Zunächst klären wir, was Sie im Alltag konkret belastet, wie die Beschwerden entstanden sind und wodurch sie trotz eigener Bemühungen bestehen bleiben.

Meine Praxis richtet sich an Erwachsene. Gemeinsam entwickeln wir nachvollziehbare Therapieziele und Schritte, deren Wirkung sich nicht nur im Gespräch, sondern in Ihrem Alltag überprüfen lässt.

Was Verhaltenstherapie praktisch bedeutet

Gedanken, Gefühle, Körperreaktionen und Verhalten beeinflussen sich gegenseitig. Ebenso wichtig sind Beziehungen, frühere Erfahrungen und die Lebensbedingungen, unter denen Beschwerden entstanden sind.

Wir betrachten deshalb nicht nur einzelne Symptome. Gemeinsam erarbeiten wir ein verständliches Modell dafür, warum ein Problem in bestimmten Situationen auftritt und welche Reaktionen es unbeabsichtigt stabilisieren.

Der therapeutische Prozess

Die einzelnen Schritte überschneiden sich. Dennoch soll für Sie jederzeit erkennbar bleiben, woran wir arbeiten und warum.

01

Anliegen klären

Wir erfassen die aktuelle Belastung, wichtige Hintergründe und Situationen, in denen die Beschwerden besonders deutlich werden.

02

Zusammenhänge verstehen

Auslöser und aufrechterhaltende Bedingungen werden zu einem nachvollziehbaren Erklärungsmodell geordnet.

03

Ziele festlegen

Ziele werden konkret formuliert, sodass Fortschritte im Alltag erkennbar und gemeinsam überprüfbar werden.

04

Neues erproben

Neue Sichtweisen und Verhaltensweisen werden vorbereitet und unter realen Alltagsbedingungen ausprobiert.

05

Wirkung überprüfen

Wir prüfen regelmäßig, was sich verändert hat, wo Hindernisse bestehen und ob das Vorgehen angepasst werden muss.

06

Veränderung sichern

Gegen Ende stabilisieren wir hilfreiche Entwicklungen und bereiten den eigenständigen Umgang mit möglichen Rückschritten vor.

Ich arbeite strukturiert, aber nicht nach einem starren Schema. Eine Methode ist dann sinnvoll, wenn sie sich aus Ihrem konkreten Problem ableiten lässt und eine überprüfbare Veränderung ermöglicht.

Was zwischen den Sitzungen geschieht

Psychotherapie wirkt nicht nur während der 50 Minuten in der Praxis. Je nach Anliegen können Beobachtungsaufgaben, Verhaltensübungen, schriftliche Reflexionen oder konkrete Veränderungen im Alltag vereinbart werden.

Solche Aufgaben sind kein Leistungstest. Sie zeigen, was funktioniert, was zu schwierig war und welche Hürden bislang unterschätzt wurden.

Transparenz und gemeinsame Entscheidungen

Ich erläutere, wie ich Ihre Beschwerden fachlich einordne und warum ich ein bestimmtes Vorgehen vorschlage. Einwände, Unsicherheiten oder abweichende Erfahrungen sollen offen angesprochen werden können.

Die therapeutische Verantwortung liegt bei mir. Tragfähig wird die Behandlung aber nur, wenn Ziele und Schritte für Sie nachvollziehbar sind und gemeinsam entschieden werden.

Erstgespräch anfragen

Im Erstgespräch klären wir, was Sie belastet, welche Unterstützung Sie suchen und ob eine ambulante Verhaltenstherapie in meiner Praxis fachlich passend ist. Ihr Anliegen müssen Sie in der ersten Nachricht nicht ausführlich schildern.

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