Verhaltenstherapie in Göttingen
In der Verhaltenstherapie klären wir, was Sie belastet, wie Ihre Beschwerden entstanden sind und wodurch sie im Alltag bestehen bleiben. Daraus entwickeln wir konkrete Schritte für die Veränderungen, die Ihnen wichtig sind.
Die Behandlung richtet sich an Erwachsene. Ihr Anliegen, Ihre Lebensumstände und Ihre Belastbarkeit bestimmen mit, wie wir vorgehen.
Was Verhaltenstherapie praktisch bedeutet
Gedanken, Gefühle, Körperreaktionen und Verhalten beeinflussen sich gegenseitig. Auch Beziehungen, frühere Erfahrungen und aktuelle Lebensbedingungen spielen eine Rolle.
Gemeinsam erarbeiten wir eine nachvollziehbare Erklärung dafür, wann Beschwerden auftreten und was sie aufrechterhält. Dabei betrachten wir auch, was Sie bereits versucht haben und welche Fähigkeiten und Unterstützung Ihnen zur Verfügung stehen.
Der therapeutische Prozess
Diese Bausteine greifen ineinander. Je nach Anliegen kann es sinnvoll sein, frühere Überlegungen erneut aufzugreifen oder den nächsten Schritt anzupassen.
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Anliegen klären
Wir besprechen Ihre Beschwerden, wichtige Hintergründe, bisherige Bewältigungsversuche und Ihre Erwartungen an die Behandlung.
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Zusammenhänge verstehen
Wir ordnen Auslöser und aufrechterhaltende Bedingungen ein. Daraus entsteht ein gemeinsames Verständnis Ihrer Schwierigkeiten.
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Ziele festlegen
Wir bestimmen erreichbare Veränderungen und halten fest, woran Sie diese in Ihrem Alltag bemerken würden.
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Neues erproben
Wir bereiten hilfreiche Sichtweisen und Verhaltensweisen vor und erproben sie in den Sitzungen und im Alltag.
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Wirkung überprüfen
Wir werten Erfahrungen und Fortschritte aus. Bei Hindernissen passen wir unsere Annahmen, Ziele oder das Vorgehen an.
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Veränderung sichern
Wir stabilisieren hilfreiche Entwicklungen und bereiten den eigenständigen Umgang mit möglichen Rückschritten vor.
Struktur gibt Orientierung. Die Auswahl der Methoden und das Tempo richten sich nach Ihrem konkreten Anliegen, Ihrer Belastbarkeit und den Erfahrungen im Verlauf der Behandlung.
Was zwischen den Sitzungen geschieht
Je nach Anliegen vereinbaren wir Beobachtungsaufgaben, Verhaltensübungen, schriftliche Reflexionen oder konkrete Veränderungen im Alltag. So können Sie Erfahrungen dort sammeln, wo Ihre Schwierigkeiten auftreten.
Solche Aufgaben sind kein Leistungstest. Wenn etwas zu schwierig oder im Alltag nicht umsetzbar war, klären wir die Hürden und passen die Aufgabe an.
Transparenz und gemeinsame Entscheidungen
Ich erläutere, weshalb ich ein bestimmtes Vorgehen vorschlage und was wir damit erreichen möchten. Ziele und Schritte stimmen wir gemeinsam ab.
Ihre Rückmeldung gehört zur Behandlung. Sagen Sie auch, wenn eine Erklärung für Sie nicht stimmig ist, das Tempo zu hoch erscheint oder eine Übung Sie überfordert. Diese Erfahrungen helfen uns, das weitere Vorgehen passend zu gestalten.
Behandlungsschwerpunkte
Wie sich das Vorgehen auf einzelne Beschwerden beziehen kann, erfahren Sie hier.
Depression und Erschöpfung
Grübeln, Rückzug, Antriebsmangel und Selbstkritik.
Ängste, Sorgen und Anspannung
Vermeidung, Panik, soziale Angst und anhaltende Sorgen.
ADHS im Erwachsenenalter
Aufmerksamkeit, Aufschieben, Selbstorganisation und Emotionsregulation.
Stress und Psychosomatik
Überlastung, körperliche Beschwerden, chronische Schmerzen und reduzierte Belastbarkeit.
Lebenskrisen
Trennungen, Verluste, Konflikte und belastende Veränderungen.
Zwangsgedanken und Zwangshandlungen
Aufdrängende Gedanken, Kontrollen und belastende Rituale.
Passt mein Angebot zu Ihrem Anliegen?
Im Erstgespräch klären wir, welche Unterstützung Sie suchen und ob eine ambulante Verhaltenstherapie in meiner Praxis fachlich passt. Informationen zum organisatorischen Ablauf und zur Abrechnung finden Sie unter Ablauf und Kosten.